BRAUEREI BAAR. EIN SCHLUCK HEIMAT.

Hoselupf – aus lauter Vorfreude

Auf das Eidgenössische Schwingfest in Zug kannst du dich jetzt schon richtig toll einstimmen.

Gegen das bodenständige, einheimische und süffige Bier aus Baar haben die Auswärtigen keinen Stich. Aber auch du kannst in die Kränze kommen, wenn du hier an der HOSELUPF-Verlosung teilnimmst.


HOSELUPF erklärt dir die bekanntesten Schwingerbegriffe:

Bist du ein «Böser»?

  • Anschwingen

    Die ersten beiden Gänge an einem Schwingfest werden Anschwingen genannt. Im ersten Gang werden jeweils die besten Schwinger gegeneinander eingeteilt. Daher bietet der erste Gang meistens die grösste Unterhaltung, bis es um den Kampf für die Schlussgangteilnahme geht.

  • Böser

    Die stärksten Schwinger des Landes werden so bezeichnet – heute alle Schwinger mit Eidgenössischem Kranz.

  • Eidgenosse

    So bezeichnet man einen Schwinger, der an einem Eidgenössischen Schwingfest den Kranz gewonnen hat. Das Eidgenössische wird nur alle drei Jahre ausgetragen, und nur rund 15 Prozent der Schwinger erhalten einen Kranz. Daher gilt die Auszeichnung als grosse Wertschätzung und zeigt die Stärke eines Schwingers.

  • Erstgekrönter

    Seit nur noch ein Schwinger Schwingerkönig werden kann, musste für punktgleiche Schwinger ein Name geschaffen werden. Letztmals wurde Eugen Hasler 1989 in Stans zum Erstgekrönten ernannt.

  • Gestellter

    So bezeichnet man im Schwingen ein Unentschieden. Unentschieden ist ein Kampf, wenn in der vom Kampfgericht bestimmten Zeit keine Entscheidung fällt. Für einen Gestellten gibt es leicht bessere Noten als für eine Niederlage, aber deutlich weniger als für einen Sieg.

  • Gestöss

    So werden die Beinabschlüsse der Schwingerhosen bezeichnet. Die Schwingerhosen sind aus Zwilchstoff hergestellt. Sie werden in Handarbeit produziert. Nur noch wenige Personen in der Schweiz beherrschen diese Kunst.

  • Kranz-Ausstich

    Begriff für die Gänge sieben und acht an einem Eidgenössischen Schwingfest.

  • Plattwurf

    Als Plattwurf gilt ein Wurf auf den Rücken, ohne dabei am Boden noch nachdrücken zu müssen. Er bringt die Maximalnote (10,00). 

  • Schlungg

    Der Schlungg ist besonders gegen Ende eines Kampfes beliebt. Der Gegner wird mit einem kräftigen Ruck und der eigenen Fallgeschwindigkeit (gegen hinten) im letzten Moment des Fluges auf den Rücken gedreht. Er ist vor allem bei körperlich unterlegenen Schwingern beliebt. Ein Angriff mit diesem Schwung ist aber auch mit Risiko verbunden. Realisiert der Gegner den Schwungansatz frühzeitig, führt ein Griff zwischen die Beine dazu, dass der Angreifer selber auf den Rücken fällt.

  • Schwinger-Knigge

    Krawatten oder Anzüge sind genauso unbeliebt beim Schwingervolk wie Cüpli oder reservierte VIP-Bereiche. Ein kurzer Knigge für Kenner:

    Das darf/soll ich

    + Alkohol (besonders Kaffee-Schnaps und Bier) trinken

    + Znüni selber mitbringen

    + Käseschnitte probieren

    + Besuch der Festwirtschaft

    + Lockere Freizeitbekleidung oder im Schwingerhemd (Edelweiss)

    + Sportliches, faires und respektvolles Verhalten

    + Pünktlich zum ersten Gang Platz nehmen

    + Nicht vor dem Schlussgang abreisen

    + Pfeiffen und Brisago/Krumme rauchen

    Das darf/sollte ich nicht

    – Champagner trinken, Kaviar essen

    – Anzug oder elegante Kleidung

    – Englische Ausdrücke verwenden

    – Flaschen oder andere Gegenstände werfen

    – Kampfrichter oder Schwinger auspfeifen

    – Reklamieren bei strittigen Entscheidungen

    – Regen- und Sonnenschirme mitbringen

  • Schwünge

    Um den Gegner zu bezwingen, gibt es verschiedene Griffe oder Schwünge. Insgesamt gibt es über 300 verschiedene Varianten oder Kombinationen. Das sind die wichtigsten und am meisten angewendeten Schwünge/Griffe: 

    Kurz

    Der Gegner wird aus dem Stand mit einer Rechts- oder Linksdrehung auf den Rücken gelegt. Der Kurz ist der häufigste Griff auf dem Schwingplatz. Bekannte Kurz-Züger in der Schwingerszene sind Martin Koch, Adi und Philipp Laimbacher, Kilian Wenger, Matthias Glarner oder Christian Stucki.

    Gammen

    Der Gegner wird mit dem linken oder rechten Bein parallel am Fuss angegriffen und auf den Rücken gestossen. Bekanntester Gammen-Spezialist ist Schwingerkönig Arnold Forrer.

    Übersprung

    Beim Übersprung wird im Gegensatz zum Gammen nicht das parallel liegende Bein sondern das gegenüberliegende angegriffen. Martin Grab, Matthias Sempach oder Matthias Siegenthaler beherrschen diesen Schwung besonders gut.

    Kreuzgriff

    Der Kreuzgriff ist vor allem ein Schwung für kräftige Athleten. Die Schwingerhosen werden hinten mit beiden Händen gefasst, und danach versucht man, den Gegner ins hohle Kreuz zu bringen, um ihn zu bezwingen. Christian Stucki ist ein besonderer Fachmann für diesen Schwung, aber auch Unspunnen-Sieger Daniel Bösch wendet den Schwung öfters an. Oft wird der Kreuzgriff gegen Ende des Ganges angewendet.

    Hüfter

    Der Hüfter ist einer der spektakulärsten Schwünge. Mit einer Körperdrehung wird der Gegner über das eigene Gesäss auf den Rücken gedreht. Andreas Ulrich, Armon Orlik und Kilian Wenger beherrschen diesen Schwung besonders gut.

    Wyberhaken

    Nicht nur wegen des Namens einer der spektakulärsten Schwünge. Mit den eigenen Knien wird das gegnerische Knie fixiert. Mit einem Haken wird der Gegner schliesslich ins Sägemehl befördert. Die Gebrüder Mario und Guido Thürig sowie Martin Grab sind besondere Fachmänner, was diesen Schwung betrifft.

  • Zwylchhosen

    Die hell- und dunkelbraunen Schwingerhosen werden aus Zwilch handgefertigt. Es gibt nur wenige Unternehmen in der Schweiz, die diese Hosen produzieren.

Hoselupf – und Prost!

Hoselupf-Verlosung

Lege mit deinem Wissen alle auf den Rücken und gewinne mit etwas Glück vom HOSELUPF-Gabentisch:

  • 2x Original Jenni-Edelweisshemd mit Baarer Bier Logo bestickt
  • 3x Bahnfahrt und Zvieri-Plättli für 4 Personen auf dem Hochstuckli
  • 5x Baarer Bier Schwingfest-Set mit Kühltasche, Flaschenöffner, Wurst und Käse, Schneidbrett, Jasskarten und Hoselupf Urhell

Mach mit und beantworte die Gewinnfrage:

Verlosung HOSELUPF

Wer wird im Schwingerzirkus als «Böse» bezeichnet?
Teilnahmebedingungen:
Gewinnspiel dauert bis 31. Juli 2019. Vom Gewinnspiel ausgeschlossen sind Personen unter 16 Jahren. Die Gewinner werden nach dem 2. August persönlich benachrichtigt. Es wird keine Korrespondenz über dieses Gewinnspiel geführt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Interviews mit den Favoriten

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Schwinger ganz persönlich - Lutz Scheuber

23. Mai 2019

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18. Juli 2019

Weitere Schwingerinterviews präsentiert von HOSELUPF unter
www.youtube.com/sunshineradio